Unterkiefer OP // Dysgnathie (pre-)Erfahrungsbericht Teil 2







Mein Blogpost zu meiner geplanten Unterkieferoperation ist momentan einer meiner am meisten aufgerufenen Beiträge. Und nun, so etwa eineinhalb Jahre später (hust), komme ich nun doch endlich zu einer Aktualisierung. Die seeehr lang gezogene Vorbereitungszeit auf die Operation hat dank längerer Planungsmaßnahmen und verwaltungstechnischen Problemchen doch um einiges länger angedauert als eigentlich gedacht, doch die finale OP findet nun in drei Wochen statt.

Die Operationsmethode wurde im Verlauf der Geschichte geändert, ich komme nun in Genuss der sogenannten "Chin Wing"- Methode, das heißt, mir wird ein Teil des Beckenknochens entnommen und in meinen Kiefer verpflanzt. Klingt ein wenig gruselig, aber eigenes Körpermaterial hat die größeren Chancen, problemlos anzuwachsen, anders als Fremdkörper. Die Operationsdauer beträgt in meinen Augen extrem lange 8 Stunden (also, so lange werde ich in Narkose liegen), ich werde, wenn es komplikationslos läuft, in etwa eine Woche im Krankenhaus verbringen und darf mich danach auf eine längere Abheilung und parallele Zahnbehandlung einstellen. Fertig sein sollte ich mit der ganzen Geschichte voraussichtlich im Herbst - was schönerweise um einiges früher ist, als ich eigentlich gedacht hatte.

Ich bin etwas nervös und habe ein wenig Angst, dass mir während der OP sämtliche Zähne ausfallen werden oder ähnliches, aber ich freue mich auch, danach hoffentlich endlich ein Kinn zu besitzen, yeah Baby, yeah!  

 Momentan ist mein Kopf schon in Vorbereitungsphase für die Klinik. Was nehme ich mit, bekomme ich ein Einbettzimmer, wie lange werde ich nicht sprechen können und vorallem nicht essen? Diesbezüglich habe ich mich schon eingedeckt mit leckeren Babygläschen (bestes: Bebivita mit Nudeln),  Nahrungsergänzungspulver, und allgemein einfach zu kauende Lebensmittel.  

Ich werde also einige Zeit abwesend sein - sollte ich das alles überleben, kommt natürlich ein Blog-Update zur Abheilung und dem Ergebnis.

Hier noch einmal gruselig und unbearbeitet als "Vorher"-Vergleich mein jetziges Kiefer + Timmy Turner- Vorderzähne...ich bin unheimlich gespannt auf das Nachher-Resultat :)

Monatsrückblick April



Monatsrückblick
April



[Gegessen] 
Salate, Reis mit Gemüse, My best Veggie Fertiggericht (ich liebe es...gibt es bei Lidl im Tiefkühlregal: Gnocchi Alla Puttanesca Art),
Zucchini-Paprika-Reis Topf mit Feta, Thai-Curry mit Gemüse, Gemüsenudeln,...
 [Getrunken]
Kaffee, Cappuccino, Pfefferminztee, Wasser,...
[Gesehen]
The Orville, Lost in Space 2018 (erste Folge geschafft und danach abgebrochen),
Das Omen (1976), und dabei festgestellt, dass der etruskische Friedhof bzw. die zugehörige (Nekropolen)Stadt im Film Städtepartnerstadt eines Freundes Kaffs hier in Bayern ist...irgendwie witzig
[Gelesen]
Lockwood & Co.von Jonathan Stroud
[Getan]
Frühjahrsputz, ein paar Mal gegrillt, Sport gemacht,...
[Geärgert]
Über das"großartige" geplante bayerische Gesetz, das psychisch erkrankte mit Straftätern gleichstellt. Und über mein Blogger, das momentan ständig herumspinnt
[Geplant]
Ich hatte so ein bisschen den Besuch der Star Trek Destination / Convention in Dortmund für letztes Wochenende geplant, aber dann doch gecancelt. Wenn ich lese, dass es sowieso Eintritt kostet, aber quasi jeder Extraschritt extra berechnet wird und Fotos mit den "Stars" teilweise mit 350€ berechnet werden! oO Oder man anscheinend ordentlich extra zahlen muss, um eine nachgebaute Star Trek Brücke auch nur betreten zu dürfen.
Gene Roddenberry würde sich aufgrund dieses Kommerzes wahrscheinlich im Grab umdrehen
[Gekauft]
Einen Rock...anscheinend aus der Charmed Modekollektion von 2002, wenn man vom Etikett ausgeht. Ich hab die Serie Charmed nie so wirklich gesehen, aber die Klamotten sind süß!

Und Ringe :)



[Gefunden]
...in meinem ehemaligen Schreibtisch. Dieses Armband, das mittlerweile locker

20 Jahre alt sein dürfte. Ein Relikt aus den 90ern - mit obligatorischen Delfinen. Aber ich hatte gleich wieder dieses Feeling an meine Kindheitssommer.

 

Gewollt kinderlos: Ein Rant....


...zum Frühstück, weil es mich einfach immer wieder nervt, damit mit meinen 29 Jahren quasi dauerkonfrontiert zu werden.:

Ich würde ja gerne denken, dass Mensch im Deutschland des Jahres 2018 die eigene Entscheidungsgewalt über Leben und Körper hat. Wenn ich mir Teile meines Umfeldes ansehe, gilt das anscheinend jedoch nicht im Bezug auf Nachwuchs.


"Ich sehe mich nicht als Mutter." 


ist ein Satz, der viele Leute ganz extrem zu triggern scheint und ich frage mich immer wieder: Warum? 
Was bringt es mir, was bringt es dem potentiellen Kind, in eine ungewollte, negative Familiensituation geboren zu werden? Ja klar, es könnte dennoch plötzlich alles rosa und zuckerwattrig werden, aber genauso gut gibt es unzählige Fälle von Regretting Motherhood, Fälle, in denen Eltern und sicherlich auch oftmals Kinder leiden. Will man sowas wirklich?


Die typischen Schlagworte sind dann meist "Rentenkasse!", "Egoismus!", "Alleinsein im Alter!", "Geld- und karrieregeil!".
Für mich ist Egoismus, wenn man ein Kind nur deshalb bekommt, damit das mal ordentlich in die poröse Rentenkasse einzahlen darf (solang es - gottbewahre - kein Hartz 4-Empfänger wird!!) und mich als alte Oma pflegen und betüddeln muss. Außerdem kann ich hier wahrlich nicht beobachten, dass jeder kinderlose Mensch im Geld schwimmt. Wobei man sich damit tatsächlich viel spart - so etwa 130.000€ soll ein Kind bis zum 18. Lebensjahr durchschnittlich kosten.  Ich wäre dafür also definitiv viel zu arm! :*D


Auch das Argument "Die Menschheit/Deutschland stirbt aus!" hört man häufig. Die World Population Clock zeigt 7,6 Mrd Menschen, Anzahl schnell steigend.  Deutschland immerhin auf Platz 17 der meistbevölkertsten Länder (mit vergleichsweise recht geringer Fläche). Und sogar die deutsch-deutschen Frauen gebären wieder mehr, als noch vor ein paar Jahren. Ist doch toll, oder? 

Von solchen "Du bist keine richtige Frau, wenn du nicht zumindest ein Kind hast!"  - Auswürfen möchte ich jetzt gar nicht anfangen. Wenn man dann doch mal eins hat, ist man oft sowieso noch immer eine Rabenmutter, weil "Einzelkind!?" und "Das arme Ding braucht ein Geschwisterchen!"


Ich mag Kinder sogar, zumindest die, die halbwegs erzogen sind. Aber ein eigenes - nein, kein Bedarf.  Ob ich das je äußern können werden, ohne blöde Bemerkungen und verwirrte bis schockierte Blicke zu kassieren? Spätestens mit 50 wahrscheinlich :-) 

 

Wie geht es euch mit dem Thema? Seid Ihr kinderlos, wie steht Ihr zu Frauen ohne Nachwuchs?

 

Halloween Illustrationen


Everyday is Halloween.
Dauert zwar noch sechs Monate, aber ein paar gezeichnete Bilder zur sehr frühen Einstimmung schaden doch nie...


Herbst (kitschig, aber ich mag Listen):


Friedhöfe und Wöchentliches



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    Bei der Rückkehr aus den Bergen liegt Landsberg am Lech auf dem Weg nachhause. Für einen Kaffee und ein Eis halte ich dort immer gerne an, weil die Stadt sehr, sehr schön ist.
    Eine süße kleine Altstadt, daneben fließt die Lech und nur ein paar hundert Meter neben der Innenstadt befindet sich ein großer Wildpark und Wald.

    Bei meinem Weg dorthin ist mir das erste Mal auf einer Anhöhe eine Kirche mitsamt winzigen, sehr malerischen Friedhof aufgefallen. Direkt dort angrenzend wurde gerade an einem Haus gebaut - ein sehr cooler Wohnort aka "Das Haus an der Friedhofsmauer":





    Alte Friedhöfe sind so charmant :)

    Der Wildpark "Lechpark" beinhaltet unter anderem einen Naturlehrpfad mit Infotafeln über Flora und Fauna, Wildschweingehege und Damwildfütterung.
    Momentan sind die Bäume noch sehr kahl, der Frühling ist noch nicht ganz angekommen...trotzdem ist es ganz schön zum Spazierengehen.


    Um die Zeit herum sind auch wieder kleine, niedliche Frischlinge zu sehen. Und ziemlich aggressive Wildschweine, die ihre Babies durch die Gegend kicken, um an ihr Fressen zu kommen........


    WOCHENRÜCKBLICK

    [Getan] Meine Haare nachgefärbt auf ein schönes, gleichmäßiges Mittelblond (verpixelt, denn es muss ja nicht jeder wissen, dass ich Spongebob Schwammkopf Bettwäsche besitze)

    [Gegessen] Gemüse-Reis-Chop Suey, Frühlingssalat, Avjar Reis, Pizza 
     [Getrunken] selbstgemachten Eiskaffee mit Vanilleis und Sahne, Bier, Wasser 
    [Gesehen] Spice World (danach hatte ich ernsthaft erstmal zwei Tage Dauerkopfschmerz)
     [Gehört] Plastique Noir, Wumpscut, Helalyn Flowers
    [Gelesen] Draculas Gast von Bram Stoker - eine Kurzgeschichte, die eigentlich als Kapitel des Kultromans "Dracula" angedacht war, aber letztlich rausgeschnitten und später, nach Stokers Tod, als Einzelgeschichte veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt sogar teils in Deutschland, genauer gesagt auf einem Münchener Friedhof!    
    [Gefreut] Frühling! Ausflüge! Und gute Nachrichten von meinem Arzt bzgl. eines Operationtermins
    [Gekümmert] um einen armen kranken Freund 
     [Geärgert] über verdammt schlechte Autofahrer, die lieber ins Handy glotzen statt auf die Straße - gibt leider viel zu viele von dieser Spezies
    [Geplant] Grillen am Wochenende[Gedacht] Dieses Gefühl, wenn deine 13jährige Stiefnichte plötzlich zum Übergothic mutiert und du ihr deine alten "I <3 Satan" Shirts vererben kannst...unbeschreiblich

    Der blutende See


    Schon seit langem wollte ich den Alatsee bei Füssen besuchen. Vor einiger Zeit war ich schonmal dort und man konnte von Touristen quasi die Hand nicht vor Augen sehen. Heute  war ich schlauer und bin sehr, sehr früh losgefahren. Um die frühe Uhrzeit lag er schön  einsam da.

    Um diesen See ranken sich schon seit Jahrhunderten viele Mythen und Geheimnisse. Im Volksmund wird er auch "Der blutende See" genannt, da sich das Wasser manchmal rot verfärbt. Zuständig dafür sind Purpur-Schwefelbakterien, die sich ab etwa 15 Meter Tiefe befinden und deren Färbung manchmal nach oben tritt. Anscheinend ein sehr seltenes Phänomen.


    Uralten Sagen zufolge wird die Umgebung des Alatsees von mystischen Fabelwesen, weißen Frauen und sogar Zwergen bewohnt, die in den Berghängen hausen. ;)
    Und der sogenannte "Salobergeist" soll in den anliegenden Wäldern herumspuken und nachts Leute erschrecken.
    In der weiter zurückliegenden Vergangenheit verschwanden des öfteren Wanderer in der Gegend und man konnte ein immer wieder auftretendes Fischsterben beobachten - was dem Alatsee einen Ruf als verdorbenen Ort einbrachte. 

    Eigentlich ist der See aber nur eins: Wirklich wunderschön. Eingerahmt von Bäumen, Wiesen und Bergen liegt er in einem tiefen Blau da. Als Bewohner hat er unter anderem auch auffallend viele, süße kleine Frösche.

     



    Fazit: Der Ausflug dorthin lohnt sich auf jedenfall!

    Osterfeuer



    Ende März gibt es in der Nähe jedes Jahr ein Osterfeuer. Bei Dämmerung wird es entzündet und brennt bis zur Nacht hin.




    Die Tradition des Osterfeuers wurde übrigens aus dem Heidentum übernommen, mit den Feuern wurden früher Frühling und Sonne begrüßt, sie standen für die Sicherung von Fruchtbarkeit und Wachstum und für das Ende des Winters. 
    Also Tschüss, lieber Winter - ich werde dich erstmal nicht vermissen! :)

    Schön an Ostern finde ich neben dem Frühling auch die hübschen Dekorationen. Ich habe deswegen mal wieder ein wenig gebrandmalt. Eine sehr entspannende Arbeit, man muss nur aufpassen, dass man nicht blöd genug ist, und sich die Finger verbrennt...autsch.


    Ich hoffe, Ihr hattet gelungene Feiertage!

    Auf Moos gebettet

     (Achtung für eventuell zart-besaitete - der Beitrag enthält ein Bild von einer verstorbener Katze)

    Das ist ein Nachruf auf meinen heute verstorben Kater. Ich dachte, ein Blogbeitrag wäre eine schöne Idee.

    Fast 17 Jahre hat er mich an meiner Seite begleitet, das ist mehr als mein halbes Leben. Viele Umzüge hat er mitgemacht, lag gern (eigentlich "verbotenerweise") auf meinem Kopfkissen, wenn ich Sorgen, Liebeskummer und ähnliches hatte oder einfach nicht gesund war. Katzenschnurren wirkt ja angeblich beruhigend und senkt den Blutdruck, habe ich mir sagen lassen...
    Er war ein äußerst pazifistischer Kater und hat in seinem Leben nie auch nur eine Maus gefangen...
     Sein oftmals penetrantes und vorallem lautstarkes Betteln und Schreien nach Futtern hat meine Mutter immer mal wieder zur Weißglut getrieben. Ich werde es vermissen.
      Mit 17 Jahren zu sterben, ist für eine Katze ganz in Ordnung, denke ich.
    Die letzten Tage wurde er immer lethargischer, teilnahmsloser und schwächer, konnte er kein Futter mehr bei sich behalten und hat wohl niemanden mehr erkannt. Schweren Herzens blieb nach tierärztlicher Untersuchung nur das Einschläfern, er war einfach alt und krank.
    Ich durfte ihn streicheln und halten und die sehr freundliche Tierärztin flüsterte ihm vorm ewigen Einschlafen noch ein "Schlaf gut." zu...

    Im Garten meiner Mutter hat er nun ein schönes, kleines Grab, daneben blühen Schneeglöckchen und später im Frühling eine Menge anderer Blumen. Die Vergissmeinnicht habe ich ausgesucht...  


    Auf Moos gebettet liegt er darin.

      

    Mein wunderschöner Kater!
    Ruhe in Frieden, allerliebster Bommel!



    Spuktour: Pestkapelle Weilheim


    Die Pestkapelle bei Weilheim im tiefsten Bayern stand schon länger auf meiner Besuchsliste, letztes Wochenende war es dann endlich soweit.


     Unzählige Gruselgeschichten ranken sich um diese Stätte, die tief im einsamen Wald liegt.

    Im 12. Jahrhundert wird die Kapelle erstmals geschichtlich erwähnt. Ein paar Hundert Jahre später wurde sie Ruhestätte für viele Menschen, die an der Pest erkrankten und starben. Daher der Name "Pestkapelle". Die Toten wurden auch im Wald begraben, als der Platz eng wurde.
    Schon vor hunderten von Jahren hatte sie einen schaurigen Ruf. Viele der damaligen Einwohner berichteten von düsteren Erscheinungen und Weinen im Umkreis der Kapelle. Sie und der umliegende Wald sollen verflucht sein. Man erzählt sich auch heute noch von geisterhaften schwarzen Hunden, die plötzlich auftauchen und wieder verschwinden. Sie sollen verirrten Wanderern den richtigen Weg weisen.


    Im Inneren der Kapelle leuchten nachts die Kerzen und wenn man durch das Fenster blickt, soll man ganz deutlich die Spiegelung eines umgedrehten Kreuzes sehen.

    Außerdem stehen fünf Brunnen (die inzwischen zugegittert sind) um die Kapelle, die von oben in Verbindung zueinander ein Pentagramm ergeben. Vier Brunnen kann man sehen, der letzte, genannt Teufelsbrunnen, befindet sich der Sage nach unter der Kapelle. 


    Viele der Pesttoten wurden damals angeblich dank Platzmangel in die Brunnen geworfen. Diese sind ziemlich tief und man möchte dort definitiv nicht reinfallen...



    Nachts sollen sich hier Satanisten treffen und dem Teufel huldigen. Vermutlich sind das aber eher Jugendliche, die irgendwelche Mutproben abhalten...




    Da es keine Schilder oder anderweitige Wegbeschreibungen gibt, ist es nicht einfach, die Pestkapelle zu finden. Internetverbindung gibt es da draußen nicht, also kann man nur auf gut Glück losgehen. Ich habe sie auch nur durch Zufall gefunden. Um die Kapelle herum gibt es anscheinend mehrere Irrwege, die angeblich angelegt wurden, um es bösen Geistern schwieriger zu machen, hinunter ins Dorf zu gelangen.


    Der Wald außen herum ist sehr weitläufig und durchaus ein wenig gruselig, vorallem bei Dämmerung. Die Kapelle ansich ist recht hoch gelegen und von Bäumen umgeben - Betreten kann man sie nicht, aber durch die Fenster schauen.
    Wie so oft gab es in der Vergangenheit auch hier Vandalismus und Beschädigungen, weshalb die Kapelle videoüberwacht ist. 


    Geistererscheinungen, Weinen und schwarze Hunde habe ich leider (?) nicht vernommen ;)
     trotzdem hat die Kapelle eine schön-schaurige Atmosphäre und man kann ein wenig verstehen, wie die vielen Gruselgeschichten zustande kamen.

    Herbstliches DIY und Halloween Haul (TK Maxx)


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      Süß, oder? 
      Diese kleinen Kürbisse sind supereinfach zu machen und machen sich toll als bunte Herbstdeko. Ich habe die Idee aus einem Pinterest Tutorial,
      mit buntem Garn und grünem Schaumgummi als Stängel. 


      Autumn Hair

      Herbst zieht ein und wo die Blätter bunt werden und ihre Farben verändern, wurde es auch für meinen Kopf wieder einmal an der Zeit.
       Meine Ausgangshaarfarbe war ein ausgewaschenes hellbraun oder auch dunkelblond und jede unechte Blondine kennt das nervige Ansatzfärben.... 
      Bei meinem Drogeriemarkt gab es Henna im Angebot, also habe ich mir kurzerhand spontan eine Packung mitgenommen. In Intensiv Rot (für mich ist wichtig, dass das Henna frei von krebserregenden Sodium Picramaten ist, die leider gerade in roten Hennafarben oft enthalten sind).  
      Vor ein paar Jahren habe ich öfter mal gehennt, bin dann aber wieder auf chemische Färbung/Tönung umgestiegen. 


      Das Hennapulver wird mit heißem Wasser angemischt und in die Haare gegeben...da Henna völlig unschädlich ist, lasse ich es meist über Nacht drin. Wie auch diesmal. 
      Aus dem Blond links wurde ein schönes, gleichmäßiges Kupferrot. Ein wenig dunkler wie auf dem Bild, aber perfekt für den Herbst. 




      Pluspunkt von Henna gegenüber anderer Färbemittel: Nach einer Hennabehandlung fühlen sich die Haare superkräftig und gesund an. 
      Und den kräuterigen Geruch finde ich persönlich einfach toll...wobei das sicher Geschmackssache ist ;)


      Von WGT, Keramikmalerei und Krankenhäusern

      Drei viertel des Jahres 2026 ist um und mein Blog sehr verwaist.  Höchste Zeit, mal wieder eine Zusammenfassung zu posten, was sich alles so...