Sonntag, 16. Dezember 2018

Winter, Stress und Klösterliches


Der Winter hat Einzug gehalten. Seit ein paar Tagen schneit es und seit heute Nacht bleibt der Schnee sogar liegen. Ein Vorzeichen für weiße Weihnachten?
Momentan läuft es bei mir nicht soo toll...sehr viel (emotionalen) Stress und die letzten 1,5 Wochen hatte mich eine starke Grippe im Griff. Daher ist die Winterstimmung etwas getrübt. 
Trotzdem gab es im Dezember ein paar interessante Dinge zu erleben -
vorletztes Wochenende war ich zum Beispiel im Kloster.
Eine alte Bekannte meiner Mutter ist nämlich Nonne und hat uns "ihr" Kloster gezeigt. Ich bin ja nun nicht sehr religiös...., aber das war tatsächlich ein Erlebnis, ein wenig, wie in eine andere Welt einzutreten. In diesem Kloster wirkte es, als wäre die Zeit vor 100 Jahren stehen geblieben. Antike Möbel, alte Heiligenfiguren, Schriften aus dem 17. Jahrhundert, keine Technik (das einzig ansatzweise Moderne, das ich gesehen habe, war ein altes Festnetztelefon). Die Zimmer der Nonnen sind auch tabu, für Besuche gibt es dafür einen Besucherraum. Der wirkte wie ein Puppenzimmer aus dem viktorianischen Zeitalter, wirklich sehr atmosphärisch. Bei Kaffee und Kuchen wurde uns dann aus dem Leben einer Nonne erzählt.
Die haben einen ganz schön straffen Tagesplan und mich erinnerte das Ganze eher an ein Internat mit Gebeten zwischendurch, aber wenn man sich darin wohl fühlt, warum nicht...für mich persönlich wäre es allerdings definitiv nichts. ;)


Und da heute Sonntag ist.....folgt ein winterlichter Wochenrückblick:

Gefreut: Schon ein bisschen über den Schnee...auch wenn mir die Aussicht auf das Bahnfahren nächste Woche etwas Angst macht...



Gegessen: Sehr lecker indisch auf einer Arbeits-Weihnachtsfeier, viel zu viel Weihnachtsschokolade und Plätzchen, Rührei-Muffins
Getrunken: Mango-Lassi, Cappuccino, Wasser, Tee aus meinem Tee-Adventskalender (mein Favorit ist ganz klar: Ayurvedischer Tee mit Ingwer, Zitrone & Pfeffer)
Geärgert: Über den Bahn-Streik letzten Montag und Ärzte-Verwaltungs-Chaos

Geplant: Silvester...naja oder eher: Ich bin noch in der Planung. Merke für nächstes Jahr: Lieber zu früh, als zu spät reservieren. Und Weihnachtsgeschenke. Tatsächlich habe ich noch kein Einziges und leichte Panik macht sich in meinem Kopf breit ;)

Ich wünsche meinen Lesern eine schöne, unstressige Winterzeit! 



Sonntag, 18. November 2018

November Feelings



Und schon ist wieder November...beziehungsweise schon Mitte November! Gerade fallen auch schon die ersten Schneeflocken vor dem Fenster.....Zeit, die Weihnachtsdeko rauszuholen :) 



Gehört: Dreadful Shadows, Wolfsheim, ASP, ein paar alte Game Soundtracks

Getrunken:  Kinderpunsch, Wasser, Kaffee, Granatapfelsaft, einen Brombeerwein, den ich mal vor Urzeiten, eigentlich nur wegen der hübschen Flasche, auf einem Mittelaltermarkt gekauft habe und von dem ich dachte, dass der sicher eh mies schmeckt - war aber doch sehr deliziös

Geärgert:
Durch eine junge Frau habe ich mich ein wenig in das Thema Behindertenwerkstätten eingelesen und es hat mich echt erschrocken.
Mir war zwar klar, dass man in so einer Werkstatt nicht gerade reich wird, aber wenn mir jemand (der geistig und körperlich jetzt nicht sonderlich unfit wirkt) erzählt, dass er 40 Stunden die Woche in doch ziemlich aufwendiger Kleinarbeit Teile zusammenmontiert, die für Großunternehmen produziert werden und dafür am Ende des Monats gerade mal um die 100 € Entlohnung erhält, ist das in Zeiten von "Mindestlohn" und "geförderte Inklusion" schon etwas verquer.
Google erzählt mir daraufhin auch etwas von 75€ Grundbetrag in Behindertenwerkstätten. Wow. Tolle Wertschätzung.  Auch, wenn man den zur Mindestsicherung von rund 400€ zuzählt, viel ist das nicht, gerade, wenn man tatsächlich dafür arbeitet und nicht nur herumsitzt und seinen Namen tanzt.
Zeigt mir mal wieder, dass Deutschland in Sachen Inklusion einigen anderen Ländern stark hinterherhinkt. Ich bin ja selbst behindert, wenn auch gothseidank nicht so schwer, dass ich mal in so einer Werkstatt landen würde und merke das vor Allem im Arbeitsleben auch immer wieder. Wer da kein Vitamin B und ein gefestigtes, soziales Umfeld hat, hat schnell verloren, denn auch die ach so soziale "5 %- Behindertenquote" ist auch eher heiße Luft, wenn sich die meisten Arbeitgeber lieber davon freikaufen können.

Gefreut: Auf den Besuch einer guten Bekannten demnächst. Und über die düstere Herbststimmung - manche werden davon deprimiert, ich finde sie wunderbar...

Geplant: Wie es aussieht, werden meine Umzugspläne nach der OP nun doch mal langsam wieder etwas konkreter, einen Schlaflabor-Besuch nächste Woche - finde ich immer etwas gruselig...

Gesehen: Entrümplungsvideos auf YT zur Inspiration x) , Psycho, Bis das Blut gefriert, Rosemaries Baby,... die alten Horrorschinken sind doch die Besten

Gezockt: Assassins Creed Odyssey - das Spiel hat sich seit AC: Origins echt wieder gut  entwickelt, nachdem ich mit den Teilen nach AC: 2 leider gar nichts mehr anfangen konnte, The Elder Scrolls Online mal wieder rausgekramt




Eine wunderschöne Woche meinen Lesern!

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Happy Halloween



Der Oktober geht wirklich immer viel zu schnell vorbei! Aber das Wetter ist heute gnädig und meine Stimmung im Gegensatz zu den Vorjahren definitiv gruseliger. Nach Feierabend geht es noch schnell zum Einkaufen in die Stadt und am späten Abend in einen Gothic Club. Die Halloween-Muffins und weiteres Gruselessen stehen bereit, das Kostüm ebenfalls..... dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

Ich wünsche allen Lesern eine schaurig-schöne Halloween-Nacht!

Dienstag, 30. Oktober 2018

Halloween // Mystery Month 2018 : Das Jollerhaus


Folgender, in meinen Augen ziemlich gruseliger, Fall spielte sich gegen Mitte des 19. Jahrhunderts in der Schweiz ab.

Stans ist Hauptort des deutschsprachigen Konton Nidwalden, um die 20 Minuten entfernt von Luzern. Im Jahre 1850 lebten dort um die 1900 Einwohner. Einer von ihnen war Melchior Joller, seines Zeichens angesehener Rechtsanwalt und Nationalrat der Radikalliberalen.

File:Joller Portrait.jpg
Melchior Joller, im Alter von ca. 22 Jahren.

Ein Mann, der Aberglauben und dem Paranormalen nichts abgewinnen konnte.
Joller bewohnte mit seiner Familie ein hübsches, mehrstöckiges Bauernhaus, umgeben von Bergpanorama und nahe einem weitem See. Ein beschauliches Stück Erde, bei dem man eher an Heidi als an Geister und Gespenster denken würde.

Am 5. Juni 1862 geschah es schließlich, dass Oskar, eins von Jollers sieben Kindern, bewusstlos auf dem Boden einer Kammer lag. Später erzählte das Kind, dass es dreimal an der Tür zum Raum geklopft hätte und diese plötzlich aufgeflogen sei. Dahinter kam eine weiße, formlose Gestalt zum Vorschein, welche langsam auf ihn zutrat. Auf diesen Anblick wurde der Junge ohnmächtig und erwachte erst, als die Familie nach ihm sah.
Wurde dieser Vorfall erst als Einbildung abgetan, häuften sich in den nächsten Tagen merkwürdige Ereignisse. 

Als Vater Joller eines Abends von einer Gerichtsverhandlung nachhause kam, fielen ihm und seiner Frau Klopfgeräusche auf, die zuerst von der Stubentür kamen und danach über die Wand hin weiterwanderte. Niemand stand vor der Tür.
Wenige Tage darauf hörten eine der Töchter und das Dienstmädchen wieder schwere, dumpfe Schläge gegen die Türe scheppern. Ein schwerer Eisenriegel wurde dadurch aufgerüttelt und so öffnete sich die Türe ganz langsam. 

Dahinter kam nichts zum Vorschein und die beiden wurden von einer derartigen Panik erfasst, dass sie die Flucht ergriffen, indem sie aus dem Fenster 12 Fuß in die unten stehende Gartenlaube sprangen.
Weiterhin verschlimmerten sich die Phänomene.


Melchior Joller hatte inzwischen begonnen, ein Tagebuch zu führen und die Vorkommnisse sorgfältig einzutragen.  
Das Klopfen gegen Türen, Wände und Fußböden wurde lauter und heftiger. Durch die Vibrationen der Schläge wackelten Stühle und Tische, oft fielen die darauf liegenden Gegenstände zu Boden.
Zudem verschwanden diverse Haushaltsgegenstände oft einfach und tauchten danach an völlig unsinnigen Orten wieder auf.
Des Nachts berichteten Familienmitglieder manchmal davon, dass ihnen kalte Finger über Gesicht und Kopf gestrichen hätten.
Die Jollers waren mittlerweile völlig verstört. 
Keiner der Familie wollte sich länger als nötig im Haus aufhalten, vor Allem nicht zur Nacht.

Kurz nach dem Auftauchen der ersten Erscheinungen informierte Melchior Joller die Behörden.
Eine Untersuchungskommission begann mit dem Inspizieren des Hauses, während die Familie in einem Hotel untergebracht war (und so die erste ruhige Nacht seit Tagen verbrachten).
Mit dem Fernbleiben der Jollers traten in dem Haus keine Geisterscheinungen mehr auf und so wurden die Untersuchungen ohne jegliche Ergebnisse abgeschlossen und zu den Akten gelegt. 


Melchior und seine Familie konnten zurückkehren.

M. Joller mit seiner Familie
Nur wenige Tage nach der Rückkehr traten erneute Vorkommnisse auf.
Die Bewohner wurden von einem extrem lauten Schlag auf den Fußboden erschreckt. Später erklangen Geräusche aus der Stube, die klangen, als würden eine Gruppe Menschen dort umhertanzen. Als Melchior Joller die Türe zur Stube aufstieß, lag der Tisch falsch herum  und die Stühle waren kreuz und queer auf dem Boden verteilt. 
Kleider schwirrten im Kleiderschrank umher, Möbel klapperten und an einem Tag Anfang Oktober konnten eine Dienstmagd und der Familienvater beobachten, wie ein Apfel und eine Birne wie von Geisterhand im Haus herumhüpften.
Natürlich blieb dies alles der Öffentlichkeit nicht verborgen. Ansässige Zeitungen berichteten und im kleinen Kanton sprach inzwischen gefühlt jeder von dem Spuk im Jollerhaus.
Meist spöttisch, denn viele Menschen verdächtigen Melchior Joller der Lügnerei. 
Als die Geschehnisse immer heftiger wurden, gab die Familie Joller am 23.10.1962 schließlich auf und bezog  in Zürich eine kleine Wohnung. Von da an stoppten die paranormalen Phänomene vollkommend.  Einige Zeit darauf zog die Familie nach Rom, dort verstarb der Familienvater 1865 im Alter von nur 47 Jahren und hinterließ einen hohen Schuldenberg. 




Der Fall Joller gibt bis heute Rätsel auf. 

Ein mitten im Leben stehender Jurist, der von Geistern und Gespenstern in seinem Haus berichtet. Und der schließlich, jung und verletzt von dem viele Gespött über seine Person,  verstirbt. Experten vermuten eine psychische Erkrankung des Familienvaters, diese These wird auch im unten stehenden Video angesprochen.
Über 150 Jahre später wird dieses Rätsel wohl nicht mehr zu 100% gelöst werden. 
Das Jollerhaus wurde 2010 abgerissen.   

Halloween // Mystery Month 2018 - Horrorwälder


Bevor Halloween um ist - noch ein paar Posts zu meinem Mystery Month!


Wälder sind seit jeher Kulisse für Mythen, Märchen und Geschichten aller Art. 
Sie sind wunderschön - aber können manchmal auch gruselig sein. Vorallem nachts.
Dieser Beitrag dreht sich um ein paar berühmt-berüchtigte Wälder, die so gar nichts mit heimeligen Märchenwäldern zu tun haben. 


Aokigahara - Der Selbstmordwald

 Der Aokigahara Wald liegt am Fuße des Mount Fuji, gar nicht so weit weg von Tokio, und bedeutet übersetzt "Das Meer aus Bäumen". 
Er ist auf etwa 30 km² so eng bewachsen, dass es leicht ist, sich hier zu verirren. Im Inneren des Waldes befinden sich drei Vulkanhöhlen - die Narusawa-Eishöhle, die Fugaku-Windhöhle und die Drachenpalasthöhle.
Dank dieser Sehenswürdigkeiten und der Schönheit des Waldes gilt der Aokigahara als Erholungs- und Wandergebiet und sehr beliebtes Ausflugsziel.

Aokigahara 05
by Simon
Doch der Aokigahara hat auch eine dunkle Seite.
Im 19. Jahrhundert heißt es, war es Gang und Gebe, dass verarmte Familien der Region gezwungen waren, während schweren Hungersnöten Kleinkinder und Senioren im Aokigahara "auszusetzen" und zum Sterben zurückzulassen ("Ubasute"). Zweifelsfrei erwiesen ist das nicht, aber dennoch spricht man davon, dass die Geister der Verstorben noch heute in den Wäldern hausen würden.

Davon ließ sich vielleicht auch der japanische Schriftsteller Matsumoto Seichō inspirieren. Um das Jahr 1960 herum erschienen zwei seiner Bücher "Nami no tō" (zu deutsch „Der Wellenturm“) und "Kuroi jukai" („Schwarzes Meer aus Bäumen“). In beiden Büchern geht es um unerwiderte Liebe und daraus resultierenden Suiziden im Aokigahara.
Erschreckend viele selbstmordgefährdete Menschen taten es den Buchprotagonisten nach und suchten ihren Tod im "Selbstmordwald".
Mehrere hundert Tote hat der Wald auf seinem Gewissen, die meisten durch Suizid, einige verliefen sich im Wald und tauchten nie wieder auf.

Seit den frühen 70er durchkämmen Kräfte der Polizei und Feuerwehr, sowie auf viele Freiwillige den Aokigahara regelmäßig auf der Suche nach Leichen und Selbstmordgefährdeten.
Hier bei uns in Deutschland wäre so eine "Suizid- Pilgerstätte" wohl nie möglich, aber Japaner haben im Allgemeinen eine völlig andere Sicht auf Selbstmord.

by ajari
Wegen der vielen Leichenfunde und der früheren Ubasute-Opfer gilt der Aokigahara-Wald für viele als verflucht und hat den Ruf als "Selbstmord-Wald". Viele Horrorfilme, Romane und Videospiele basieren auf ihm und natürlich zieht dies auch massenhaft "Nervenkitzel"- Touristen an. Allerspätestens durch einen gewissen Youtuber ist der Aokigahara - Wald mittlerweile ja weltbekannt. Naturschützer beklagen dadurch eine immer weiter zunehmende Vermüllung des Waldes...





Spuk im Hürtgenwald


Die Schlacht im Hürtgenwald (in Nordrhein-Westfalen) fand gegen Ende des zweiten Weltkrieges statt und gilt als eine der härtesten Schlachten des WWII. Dort lieferten sich US-Alliierte und Nazis im Jahr 1944 schwerste Kämpfe mit zigtausend Toten auf beiden Seiten.

by Manfred Dohmen



In den USA nennt man ihn "Hurt-genwald", also "Wald des Schmerzes". Der US-Militärhistoriker Charles MacDonald bezeichnete ihn als einen schwarz-grünen Ozean, in dem sich die amerikanischen Soldaten vorkamen, als wären sie Hänsel und Gretel, die im Wald verloren gingen. Ernest Hemingway, damals als Kriegsreporter vorort, nannte die Eifel "Wälder, in denen Drachen hausen". Andere berichten vom "Verdun in der Eifel".
Auch heute wird man im Hürtgenwald an jene grausame Zeit vor rund 70 Jahren erinnert. Im Wald sind noch immer alte Deckungslöcher und Schützengräben zu sehen, etwas abseits an den Wegesrändern stehen Gedenksteine- und kreuze und beschädigte Bunker.



Spaziergänger und Pilzsucher berichten an diesen Stellen immer wieder von Kriegslärm und Stimmen amerikanischer oder deutscher Soldaten, die sich im quälenden Todeskampf befinden.



Das meiste wird wahrscheinlich Einbildung sein, im Wissen, dass sich auf diesem Boden schlimme Dinge abgespielt haben - aber die Idee, dass ein Ort solche wirklich schrecklichen Geschehnisse irgendwie "bindet und speichert", klingt für mich gar nicht mal so weit hergeholt.... 



Hoia Baciu - das rumänische Bermudadreick


Der Hoica Baciu Wald liegt in Rumänien, nahe der Stadt Cluj-Napoca und hat den mehr oder weniger ehrenhaften Titel als einen der "gruseligsten Wälder weltweit".

Nun liegt der Hoia Baciu aber auch in Transsilvanien, wo es, wie jeder weiß, auch andere mysteriöse Legenden gibt - Vlad Tepes, den grausamen Pfähler, besser bekannt als Graf Dracula zum Beispiel.  


Auch um Hoia Baciu ranken sich zuhauf seltsame Mythen. So soll der Wald ein Portal zu einer anderen Dimension sein. Es wurden dort UFOs gesichtet, Menschen sollen immer wieder verschwunden sein und spuken soll es natürlich auch.

Mutige Menschen, die den Wald besucht haben, erzählen von komischen Ereignissen, die sie darin erlebt hätten. Von Beklemmungen, über Panikattacken, ominöse Verletzungen und dem Gefühl, beobachtet zu werden.
Flüsternde, gesichtslose Stimmen sollen im Wald zu hören sein, verschwommene Gesichter auf Fotografien auftauchen und glühende, rote Augen im Dickicht aufblitzen.

Viele der Bäume sind merkwürdig geformt und weisen Brandspuren auf - obwohl nie Feuer zu sehen war.  Und in der Mitte des Waldes soll sich eine runde Lichtung befinden, in der keinerlei Vegetation vorhanden sein soll. Dem früheren sehr umstrittenen Politiker Nicolae Ceaușescu wird nachgesagt, diese Zone zum Sperrgebiet erklärt zu haben - da er hier Landung und Angriff Außerirdischer fürchtete. 

Alles begann wohl damit, dass vor vielen, vielen Jahren ein Schäfer mit seiner Herde aus über 200 Tieren spurlos im Wald verschwand und nie wieder auftauchte. Ob er und seine Schafe seither dort herumspuken? Aliens den Wald als Landestation benutzen? Oder er tatsächlich eine Art Zugang in eine andere Welt ist? Nun, hunderprozentig kann man das nicht wissen, haha.
Ich weiß nur, dass ich mir die rumänischen Landschaften ganz gerne einmal näher anschauen würde. Und vielleicht auch den Hoia Baciu.


Brieselanger Licht - Spuk im Brieselanger Wald


Zurück nach Deutschland in die Nähe von Berlin.



Das kleine Örtchen Brieselang ist idyllisch und wäldlich gelegen. Ein nettes Örtchen im Grünen, das niemandem so recht auffallen würde, wenn man nicht gerade dort lebt.


Und doch sorgt Brieselang bei Geisterjägern und Erforschern des Paranormalen immer wieder für Spekulationen.

Das sogenannte "Brieselanger Licht" ist eine Legende um Lichterscheinungen im Brieselanger Forst.



Seit den 1980er Jahren gibt es hier immer wieder Berichte und Erzählungen über unerklärliche Lichterscheinungen, sowie über seltsame Geräusche und sogar unbekannte Stimmen.


Die Legende hat eine traurige Geschichte. Im Jahr 1945 wurde im Brieselanger Forst ein junges Mädchen vergewa*tigt und ermordet. Der oder die Mörder entkamen unerkannt. Die Seele des toten Mädchens soll seither rastlos durch die Bäume umher streifen, so der Mythos.

Fakt ist, dass sich die meisten gesehenen Lichter durch so unspannende Sachen wie Scheinwerfer von Autos, Taschenlampen und natürliche entzündete Sumpfgase erklären lassen. Aber einige dieser Lichter lassen sich nicht gänzlich erklären. Eine der Lichterscheinungen soll zum Beispiel stetig die Farben wechseln und ganz und garnicht natürlich wirken.


Ob die verirrte Seele eines kleinen Mädchens oder reine Fantasie - eine charmante kleine Spukgeschichte sind die Brieselanger Lichter allemal.

Inktober 2018



Die Bilder sind zwar nicht mit Tinte entstanden, aber oktoberlich. Es gibt doch kaum etwas entspannenderes, als zu zeichnen =D






Montag, 29. Oktober 2018

Tasty Halloween

|Gesehen| Chilling Adventures of Sabrina - tolle Optik, der Rest war leider nicht wirklich mein Fall, war aber auch nie ein großer Fan der Originalserie...wobei ich die Archie Comics dazu früher süß fand; The Nightmare, Der große Kürbis



|Gehört| Voltaire - Day of the Dead, Detektivbyrån

|Gegessen| Gemüsepizza, Pommes Tex Mex, Griechischer Salat, Kürbis-Karotten-Muffins für Halloween am Mittwoch. Das Rezept probehalber getestet und für exorbitant delikat empfunden...bis auf den einen leider eine optische Vollkatastrophe, daher werde ich morgen wohl nochmal welche machen müssen



|Getan| Viel Zettelwirtschaft, einen neuen Kühlschrank (stilecht in Schwarz) besorgt, Tierarztbesuche, geschrieben, noch mehr Halloweendekorationen aufgehängt




Von außen...kommt natürlich besser, wenn die Lichterkette auch eingeschaltet ist...



Und den Halloween-Scheinwerfer testweise angeworfen...


|Getrunken| Fruchtsaft, Pumpkin Spice Kakao, Cola, Kaffee, Wasser
|Gedacht| "Hab ich zu wenig Trinkgeld gegeben?" Immer meine größte Panik^^°
|Gefreut| Halloweeeeeeeen